Presse-Archiv
Chronologie der Berichterstattung seit den 1990er Jahren
Seit den frühen 1990er Jahren begleitet die Presse die Arbeit von Dr. Jenny De la Torre Castro. Hier finden Sie eine vollständige Chronologie der Berichterstattung.
Beginn der Arbeit mit Obdachlosen
Erste Presseberichte über die medizinische Versorgung von Obdachlosen am Berliner Ostbahnhof. Dr. De la Torre arbeitet in einem fensterlosen 12 m² Kellerraum – ohne Telefon, Medikamente oder Verbandsmaterial.
Aus einem Interview: „Zwölf Quadratmeter, ohne Fenster, ohne Telefon. Wir hatten keine Medikamente, keine Binden, keine Pflaster, nichts. Ich hatte Albträume, weil ich mich hilflos fühlte."
Sie wird zur „Frau Doktor" für die Obdachlosen und beginnt mit Vorträgen und Interviews auf das Problem aufmerksam zu machen. Der Spitzname „Engel vom Ostbahnhof" entsteht.
Hinweis: Originalartikel aus den 1990er Jahren sind in Online-Archiven leider nicht mehr verfügbar.
Gründung der Stiftung & Eröffnung des Gesundheitszentrums
- 2002: Auszeichnung mit der „Goldenen Henne" – Preisgeld ermöglicht Stiftungsgründung
- 2006: Eröffnung des bundesweit ersten Gesundheitszentrums für Obdachlose in Berlin-Mitte
Nationale Aufmerksamkeit
- Portraits über die „Ärztin der Armen" in überregionalen Medien
- 2015: Deutscher Stifterpreis für Dr. Jenny De la Torre
- Interviews in Deutschlandfunk Kultur über medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen
Etablierte Institution
- Kontinuierliche Berichterstattung über die Arbeit des Gesundheitszentrums
- Reportagen über medizinische, soziale und rechtliche Hilfe für Obdachlose
- Präsenz in sozialen Medien und Fachpublikationen
Würdigung & Vermächtnis
Nach dem Tod von Dr. Jenny De la Torre Castro am 10. Juni 2025 erscheinen zahlreiche Nachrufe und Würdigungen ihres Lebenswerks.
Tenor der Berichterstattung: „Die Pionierin", „Engel vom Ostbahnhof", „Eine wichtige Stimme im Kampf gegen die Obdachlosigkeit"